Endoskopie
Die endoskopische Untersuchung ermöglich die Betrachtung der Schleimhäute verschiedenster Körperhöhlen. In erster Linie wird die endoskopische Untersuchung genutzt zur weiterführenden Beurteilung des Respirationstraktes, des Gastrointestinaltraktes und des Urogenitaltraktes.
Hierzu stehen in der Klinik eine Vielzahl von starren und flexiblen Endoskopen zur Verfügung. Durch die Verfügbarkeit verschiedenster Endoskope können nahezu sämtliche Körperhöhlen unterschiedlicher Tiergrößen beurteilt werden. Die Beurteilung der Organsysteme beruht in den meisten Fällen nicht nur auf einer endoskopischen Betrachtung der Schleimhaut, sondern vor allem auf der Beprobung der Schleimhaut durch Biopsieentnahme, Gewinnung von Spülproben oder anderweitigen zytologischen Proben. Die weiterführende Aufarbeitung dieser Proben ermöglicht in der Regel erst die Diagnosestellung.
Die Endoskopie dient natürlich nicht nur der Diagnostik sondern auch der Therapie. Endoskopisch gestützt können Fremdkörper aus den verschiedenen Körperhöhlen extrahiert werden und strukturelle Veränderungen, zum Beispiel Polypen, können endoskopisch gestützt entfernt werden. Zudem können Ernährungssonden, vor allem Magensonden, mit Hilfe der Endoskopie minimalinvasiv gelegt werden und somit kann die Ernährung von Patienten gewährleistet werden. Die Endoskopie kann unter Verwendung von spezifischem Equipment auch für die Injektion von Kortison in überschüssiges Gewebe, zur Dilatation von Strikturen und zum Einlegen von Stents genutzt werden.